Kingdom Come: Deliverance – Einsteiger Tipps & Tricks

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Das mittelalterliche Rollenspiel Kingdom Come: Deliverance (Jetzt auf Amazon kaufen*) hat wie eine Bombe eingeschlagen, der extreme Realismus hat über 500.000 Käufer in den ersten 2 Tagen begeister. In Kingdom Come: Deliverance startet die Realitätstreue mit dem Täglichen Essen und Schlafen bis hin zur Tatsache das unser Held kein Supermann ist, sondern der einfache Sohn eines Schmieds.

Spaziert man z. B in The Elder Scrolls V: Skyrim in die Universität der Magier ist man nach 1 Stunde und 4 Missionen, direkt der Erzmagier. So etwas passiert hier nicht, unser Protagonist wird eher skeptisch angesehen und fallen wir negativ auf, sind wir ruckzuck im Gefängnis. Ruinieren wir ganz am Anfang schon unseren Ruf, dann hält uns später die Stadtwache alle 2 Minuten an, um unsere Taschen zu durchsuchen.

Kingdom Come: Deliverance – Tipps & Tricks

Zum Einstieg haben wir ein paar Tipps zusammengetragen die euch die ersten Stunden etwas erleichtern sollen:

Das „Tutorial“ dauert 10 Stunden!

Davon bitte nicht abschrecken lassen, aber bis die Geschichte richtig losgeht seid ihr einige Zeit unterwegs. Und bis ihr endlich korrekt Kämpfen lernt und die Möglichkeit erhaltet Geld zu verdienen, müsst ihr die Stadt Rattay erreicht haben. Ebenfalls erhaltet ihr dort einen Bogen und ein Pferd, welches ihr nicht mehr missen möchtet. Trotzdem solltet ihr euch nicht hetzen und die Geschichte und Gegend geniessen, aber umfangreichere Erkundungen die von der Hauptmission abweichen, solltet ihr vielleicht später angehen.

Abspeichern: Gespeichert wird automatisch an bestimmten Stellen, zum Beispiel wenn ihr eine Quest annehmt oder ein besonderes Event erreicht. Manuell speichern geht nur indem ihr eurem eigenen Bett schlaft, im Badehaus oder per Gegenstand. Der Retterschnaps ist nämlich nicht zum Schutz gegen die Kälte da, sondern speichert eure Fortschritte. Geht mit dem Retterschnaps sehr sparsam um, zwar erhaltet ihr am Anfang 3 Stück, weitere kosten jedoch 100 Groschen und mehr. Benutzt diese also wirklich nur dann zum Speichern wenn ihr etwas besonders Riskantes ausprobieren wollt.

Questen:

Zum einen haben eure Entscheidungen bei den Quests Auswirkungen, die durch das oben erklärte Speichersystem, meist auch dauerhaft bleiben. Zum anderen spielt die Realitätsnähe eine Rolle. Wer dem Kaufmann eine Nachricht bringen soll, findet ihn Tagsüber in seinem Laden, nachts zu Hause und dazwischen müsst ihr ihn auf dem Weg zwischen den beiden suchen. Natürlich könnt ihr mit der Warten Funktion einfach 6 Stunden vor dem Laden rumlungern, aber das geht auf Kosten eurer Nahrungsvorräte und in der Zwischenzeit verpasst ihr vielleicht eine andere Verabredung.

Plant eure Quests und die Reihenfolge in der ihr sie angeht, also möglichst zeitsparend.

Kämpfe:

Ihr seid der simple Sohn eines Handwerkers, auch wenn ihr mal ein Schwert durch die Luft geschwungen habt, ist das keine Vorbereitung auf echte Kämpfe. Deswegen sind gerade die ersten Kämpfe besonders schwer, erst durch Üben lernt euer Charakter neue Kombos und Kampffähigkeiten. Von euren eigenen Fähigkeiten die Schläge und Manöver der Gegner besser einschätzen zu können, ganz zu schweigen.

Üben könnt ihr bei Captain Bernard außerhalb von Rattay. Er bringt euch auch neue Manöver und Aktionen bei.

Essen:

Nicht hungern, aber auch nicht schlemmen. Wer zu viel in sich reinschlingt, bekommt irgendwann einen Debuff der euch verlangsamt. Wie im richtigen Leben, da rennt ihr wahrscheinlich auch keine 20 km, direkt nach dem 6 Gänge Menü.

Da Essen auch schlecht wird und ihr krank werdet, wenn ihr verdorbene Sachen kosumiert, nehmt ihr am Besten nur so viel Nahrung mit, wie ihr braucht. In der Zivilisation kann man sich auch oft von einem Topf bedienen und die eigenen Vorräte schonen.

Verdorbenes Essen ist übrigens auch für die Gegner schlecht. Findet ihr ein Banditen Camp und schleicht in der Nacht an deren Kochtopf und werft Gifte oder ähnliches hinein, dann findet ihr einen Tag später im Idealfall nur noch ihre Leichen vor.

Diebes Laufbahn in Kingdom Come: Deliverance

Steht euch der Sinn nach Stehlen, Schleichen und anderen Tätigkeiten im Schatten, dann solltet ihr euch nach eurem Aufwachen in Rattay, an Theresa’s Onkel halten. Die Aufträge die er euch gibt, um eure Schulden zu bezahlen sind, schalten einen Hehler frei. Damit könnt ihr Diebesgut verkaufen und zu etwas Geld kommen.

Selbst wenn ihr ein ehrlicher Geselle sein wollt, solltet ihr möglichst schnell 2 Dietriche kaufen und in Reserver halten. Übt damit an leichten Schlössern das Knacken von Truhen. Theresa’s Onkel hat eine Übungskiste oder unterrichtet euch selber.

K.O. Siege halten nicht ewig

Habt ihr jemanden bewusstlos geschlagen, dann hält das in Kingdome Come: Deliverance nicht für ewig wie in anderen Spielen. Manche hartgesottene Gesellen stehen schon nach 30 Sekunden wieder auf und machen sich dann auf den Weg es euch zurückzuzahlen. Eine Wache umhauen und dann gemütlich stundenlang das Haus auszurauben wird also nicht funktionieren.

Repariert eure Ausrüstung:

Alles nutzt sich ab und wollt ihr nicht plötzlich im Kampf Teile eurer Rüstung verlieren solltet ihr in der Stadt für die nötige Wartung sorgen. Je nachdem welche Teile ihr reparieren müsst, braucht ihr einen Rüstungs / Waffen Schmied oder einen Schneider.

Hoffentlich fallen euch mit diesen Tipps die ersten Stunden in Kingdome Come: Deliverance etwas leichter.

 

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