Ein großes Pokémon Go Festival in Chicago entwickelte sich zum Fiasko für Fans und Entwickler Niantic.
Über 20.000 enttäuschte Fans machten ihrem Unmut lautstark Luft, nachdem stundenlanges Stehen in Warteschlangen bereits am Eingang für Missstimmung sorgte.
Von den versprochenen Pokémon die gemeinsam gejagt und gefangen werden sollten war ebenfalls keine Spur zu finden. Die Server und WLAN Kapazitäten des Geländes waren so überfordert, dass zeitweise gar nichts ging. Viele der Spieler waren extra für die besonderen Monster angereist. Die Stimmung war deshalb ziemlich im Keller.
Dementsprechend war der Empfang für Niantic Chef John Hanke als er die Bühne betrat und sich für die Probleme entschuldigte. Es flog sogar eine Flasche auf die Bühne, die aber zum Glück niemanden traf. Die Entschuldigung und das Eingeständnis, dass die Probleme auf Niantics Seite liegen, stieß auf taube Ohren. Erst im Laufe des Tages als die Probleme behoben wurden und Kompensation für die Eintrittskarten versprochen wurde, beruhigte sich die Stimmung.
Pokémon Go Spiel-Währung als Entschädigung
Als Entschädigung bietet Niantic allen Besuchern 100 US Dollar in Form der Pokémon-Go Ingame-Währung Pokecoins an. Ebenfalls bekommen alle Spieler den bisher nicht verfügbaren Pokémon Lugia. Diese Ankündigung besänftigte zumindest einen Teil der Fans.
Trotzdem eine ziemliche Pleite und keine gute Reklame für Pokémon Go und Niantic. Nintendo’s Aushängeschild im Mobile Markt ist ein riesiges Phänomen, mehr 750 Millionen Mal wurde die App seit der Veröffentlichung heruntergeladen und die aktuellen Spielerzahlen belaufen sich immer noch auf gigantische 60 Millionen Spieler. Den letzten Berichten nach hat Pokémon Go dem Betreiber schon mehr als 1 Milliarde US-Dollar eingebracht.




