In einem recht ausführlichen Blog haben die World of Warcraft Entwickler Einblick in den Stand des Classic Projekts gegeben.
Schon lange hatte die Community nach klassischen World of Warcraft Servern verlangt. Diverse Fanprojekte mit nicht legalen Servern simulierten das Erlebnis, konnten aber nie das volle Programm bieten oder wurden von Blizzard wegen Urheberrechts Verletzungen geschlossen.
Letztes Jahr auf der BlizzCon gab es dann endlich die offizielle Ankündigung, dass World of Warcraft Classic von Blizzard in Angriff genommen wird.
World of Warcraft Classic – Ein Riesenprojekt
Das Projekt ist jedoch umfangreicher als sich mancher denken lässt und darüber schreibt das Team.
Auch wenn mancher Laie es sich einfach vorstellt ala Server aufstellen, Backup vom Programm Code von WoW 1.0 aus dem Archiv suchen und aufspielen und Ende. Doch so einfach funktioniert es leider nicht.
„Damals“ gab es nicht nur eine ganz andere Hardware, sondern auch die Betriebssysteme veränderten seitdem sich von 32 auf 64 Bit. Von der Unterstützung moderner Graphikkarten ganz zu schweigen.
Das Team musste sich also nicht nur für den Einstiegspunkt entscheiden, Patch 1.12: Trommeln des Krieges, sondern auch den Programm Code auf das heutige Level bringen. Ebenfalls sind die aktuellen Programmier Werkzeuge von Blizzard ganz anders heutzutage. Zum Beispiel das Login System oder Anti Cheater Massnahmen, sehen heute ganz anders aus.
Als weiteres Beispiel werden verbesserte moderne Datenbank Strukturen vorgestellt. Die verwendeten Methoden zum Speichern der Zauber und ihrer Effekte, sind heute gravierend anders und das Team musste Wege finden diese Daten zu konvertieren.
Kein Wunder also, dass das Klassik Server Projekt doch längere Zeit in Anspruch nimmt und doch umfangreiche Ressourcen von Blizzard in Anspruch nimmt. Denn wo Fanprojekte mit kleineren Fehlern und Bugs entschuldigt wurden, gelten für Blizzard andere, höhere Standards.
Die ausführliche Erklärung des World of Warcraft Classic Team findet ihr auf der Blogseite.