League of Legends – Riot gewinnt Klage gegen Hacker

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Wie gestern verkündet wurde, wurde der Rechtstreit von League of Legends Entwickler Riot gegen die Hackerseite LeagueSharp beendet. Die vor Gericht erzielte Einigung sieht eine 10 Millionen Dollar Entschädigung für Riot vor. Ebenso werden die Betreiber der Seite von allen Riot Spielen gebannt. Sowie die Kontrolle über die Webseite in Riot’s Hände übergeben.

Die Vorgeschichte

LeagueSharp stellte gegen eine monatliche Gebühr, sogenannte Hacks und Scripts zur Verfügung, die dem Spieler einen unfairen Vorteil in Riot’s Toptitel League of Legends verschafften. Bei einer 15$ Monats Mitgliedschaft bis hin zum 50$ Premium Service, der es erlaubte mehrere League Accounts gleichzeitig zu automatisieren, beliefen sich die mutmaßlichen Einnahmen auf mehrere hunderttausend Dollar pro Monat

Im August 2016 reichte Riot Klage gegen die drei Gründer der in Peru ansässigen Gesellschaft ein. Die Anschuldigung lautete  auf die Verletzung von Riot’s DMCA. Einem US Gesetz zum Schutz digitaler Rechte, da die Hacks die Anti-Cheat Software umgingen.

Mit der von U.S. Richter Lew abgezeichneten Einigung und Verfügung ist LeagueSharp damit effektiv auf Eis gelegt. Ebenso hat Riot damit einen wichtigen Präzedenzfall geschaffen. Bisher waren Hackerseiten für populäre Spiele meist nicht verfolgbar. Oder viele Entwickler scheuten die Kosten, um die Betreiber einer illegalen Seite aus der hintersten Ecke Russlands oder Südamerikas zu finden.

Es bleibt abzusehen wie viele andere Entwickler sich nach diesem Fall zu ähnlichen Schritten animiert sehen. Hoffentlich ist damit der Weg geöffnet, um der Flut an unfairen und illegalen Tools die es für viele populäre Spiele gibt, Herr zu werden.

Nichtsdestotrotz ist damit ein erster Schritt getan auf dem Weg zu einem faireren Wettbewerb in League of Legends.

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