Nach der Ankündigung der nächsten World of Warcraft Erweiterung Battle for Azeroth gab es noch eine Menge Informationen zu geplanten Änderungen. Eine die dabei hervorsticht ist die Abschaffung der PvP / PvE Server Trennung.
Bisher musste man sich bei der Serverwahl zwischen Player vs. Player, also Servern auf denen man jederzeit mit Angriffen anderer Spieler rechnen muss und PvE Servern entscheiden. Auf PvE – Player versus Enviroment– Servern ist man vor anderen Spielern sicher, solange man sich nicht bewusst dafür entscheidet PvP anzuschalten oder in ein Schlachtfeld eintritt.
Die Regeln für das PvP Spiel haben sich seit 2005 nicht wirklich geändert, die Welt von Azeroth jedoch schon. Allein die Spielerzahlen die von teilweise 12 Millionen + auf 5-7 Millionen gefallen sind (genaue Zahlen verrät Blizzard seit einiger Zeit nicht mehr), sorgen dafür das die Server Populationen extrem unterschiedlich sind. So stecken einige Spieler auf PvP-Servern fest, bei denen es auch nicht genug Spieler für World PvP gibt. Ebenfalls gibt es viele Server mit extremen Ungleichgewichten zwischen den Fraktionen, bei 80% Bevölkerung für eine Seite, ist die Erfahrung im World PvP recht einseitig.
World of Warcraft – PvP als individuelle Entscheidung
Mit der Erweiterung wird es die getrennten Server nicht mehr geben, sondern jeder Spieler kann individuell entscheiden ob er PvP aktiviert oder nicht. Diese Wahl kann man in einer Stadt ändern. Somit haben Spieler in Zukunft viel mehr Auswahl bei der Serverwahl.
Die Änderungen eröffnen auch neue Optionen für Blizzard in der Entwicklung von Features. Als Beispiele wurden Kopfgelder oder Attentats Quests genannt.
Um Spieler zum PvP zu ermutigen soll es Erfahrungs oder Ruf Boni geben, wenn man mit aktiviertem PvP Questet.
Einen Überblick über die neue Erweiterung mit den ersten BlizzCon News gab es bereits gestern.




